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Produktfotos für deinen Onlineshop erstellen: ein ehrlicher, praktischer Guide

FashionPix · Veröffentlicht 21 mei 2026 · Zuletzt aktualisiert 4 augustus 2026

Gute Produktfotos für deinen Onlineshop beginnen mit drei Dingen: ausreichend Licht, einem sauberen Hintergrund und einem scharfen Bild. Du brauchst kein teures Fotostudio, um ein professionelles Ergebnis zu erzielen — aber du musst wissen, worauf es ankommt. Dieser Guide erklärt es dir Schritt für Schritt.

Werkplek waar productfoto's voor een kledingwebshop gemaakt worden — bij het artikel over productfoto's maken voor je webshop

Alles, was du über Produktfotos für deinen Onlineshop wissen musst

Kurz gesagt
  • Ein aktuelles Smartphone mit guter Kamera ist für die meisten Onlineshops ein guter Startpunkt — eine Spiegelreflexkamera ist keine Voraussetzung.
  • Gleichmäßiges, diffuses Licht verhindert harte Schatten und ist der größte Faktor für ein professionelles Endergebnis.
  • Die Vorbereitung des Kleidungsstücks — bügeln, feststecken, sauber drapieren — beeinflusst das Foto mehr als die Kamera selbst.
  • Die Nachbearbeitung muss nicht kompliziert sein: Zuschneiden, geraderücken und Weißabgleich korrigieren reicht meist schon aus.
  • Selbst fotografieren lohnt sich, wenn du Zeit, Platz und Konsistenz garantieren kannst; Auslagern oder ein Online-Fotostudio-Tool ist klüger, wenn eines davon fehlt.

Was brauchst du mindestens für Produktfotos?

Für Produktfotos von Kleidung brauchst du mindestens ein Smartphone mit guter Kamera, eine Lichtquelle ohne harte Schatten, einen einheitlichen Hintergrund und ein Stativ oder eine stabile Unterlage. Mehr ist im Grunde nicht nötig, um akzeptable Ergebnisse zu erzielen.

Ein aktuelles Smartphone fotografiert in vielen Fällen scharf genug für Onlineshop-Bilder. Die Kamera-App moderner Handys korrigiert automatisch Belichtung und Schärfe, was den Einstieg erleichtert. Willst du mehr Kontrolle, ist eine Systemkamera oder Spiegelreflexkamera ein Schritt nach vorn — aber keine Pflicht. Mehr dazu bei Kleidung mit dem Handy fotografieren.

Ein Stativ ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Freihändiges Fotografieren führt zu wechselnden Winkeln und leichter Bewegungsunschärfe, besonders bei Innenaufnahmen mit wenig Licht. Ein günstiges Tisch-Stativ oder ein Standard-Stativ reicht völlig aus.

Sorge auch für ausreichend Platz. Du brauchst Abstand zwischen Kamera und Kleidungsstück und Bewegungsfreiheit rundherum für Detailaufnahmen. Ein unordentlicher Hintergrund oder beengte Verhältnisse merkst du sofort am Endergebnis.

  • Smartphone oder Kamera — nimm, was du hast, aber kenne die Grenzen
  • Stativ oder feste Aufstellung — für konsistente Winkel und Schärfe
  • Lichtquelle — Tageslicht oder Kunstlicht, aber immer diffus
  • Hintergrund — einfarbig und neutral, bevorzugt weiß oder hellgrau
  • Platz — mindestens anderthalb Meter Abstand für Kleidungsfotos

Wie richtest du eine gleichmäßige Beleuchtung ein?

Gleichmäßiges Licht bekommst du durch diffuses Licht: Tageslicht durch ein großes Fenster ohne direkte Sonne oder zwei Softbox-Leuchten zu beiden Seiten des Artikels. Vermeide harte Schatten, denn sie lenken ab und verfälschen Farben auf dem Bildschirm des Käufers.

Tageslicht ist kostenlos und von hoher Qualität, aber unvorhersehbar. Fotografiere am besten an einem bewölkten Tag oder im Schatten eines Fensters — Bewölkung wirkt wie ein großer Diffusor. Direktes Sonnenlicht erzeugt harte Schatten, die sich in der Nachbearbeitung nur schwer entfernen lassen.

Kunstlicht gibt dir mehr Kontrolle über Zeitpunkt und Konsistenz. Zwei identische Softbox-Leuchten — eine links, eine rechts vom Artikel — sorgen für gleichmäßiges Licht ohne tiefe Schatten. Achte darauf, dass beide Leuchten dieselbe Farbtemperatur haben, sonst bekommt der Stoff einen unnatürlichen Farbstich.

Ein häufiger Fehler ist das Fotografieren mit eingeschalteter Deckenlampe, während gleichzeitig Tageslicht hereinfällt. Das mischt zwei Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbtemperatur, was zu einem gelblichen oder bläulichen Farbstich führt, der sich in der Nachbearbeitung schwer korrigieren lässt. Wähle eine Lichtquelle und schließe die andere so weit wie möglich aus.

Detailopname van stof en stiksel bij daglicht — bij het artikel over productfoto's maken voor je webshop

Welcher Hintergrund eignet sich am besten für Kleidung?

Ein einfarbig weißer Hintergrund ist der Standard für Packshots von Kleidung. Weiß sorgt für eine neutrale, ablenkungsfreie Umgebung, erleichtert die Nachbearbeitung und entspricht der Erwartung der Käufer auf den meisten Onlineshops und Verkaufsplattformen. Mehr dazu bei Produktfoto auf weißem Hintergrund.

Du kannst einen weißen Hintergrund mit einer Rolle Hintergrundpapier, einem Stück weißer Pappe oder einer einfarbig weißen Wand herstellen. Achte darauf, dass der Hintergrund wirklich weiß ist und nicht gelblich oder grau — dieser Unterschied ist auf dem Foto sichtbar, besonders wenn du mehrere Fotos nebeneinander in deinem Shop zeigst.

Ein hellgrauer Hintergrund ist eine gute Alternative, wenn du eine etwas wärmere Ausstrahlung möchtest oder weiße Kleidungsstücke fotografierst. Weiß auf Weiß verschwindet nämlich schnell; ein dezent grauer Hintergrund sorgt dann für mehr Kontrast.

Vermeide unruhige oder farbige Hintergründe für Standard-Produktfotos. Sie lenken vom Artikel selbst ab und erschweren die Konsistenz über dein gesamtes Sortiment. Möchtest du Stimmungsbilder oder Lifestyle-Fotos erstellen, gelten andere Regeln — schau dazu bei Lookbook-Fotos erstellen.

  • Weißes Hintergrundpapier oder Pappe — günstig und effektiv
  • Hellgrau als Alternative für weiße Kleidung
  • Einfarbige Wand geht auch, sofern wirklich neutral in der Farbe
  • Vermeide Muster, Holz oder unruhige Texturen für Packshots

Wie bereitest du das Kleidungsstück für das Foto vor?

Bügle oder dampfe das Kleidungsstück direkt vor der Aufnahme, spanne es bei Bedarf mit Nadeln oder Klammern an der Rückseite auf und kontrolliere, ob alle Etiketten, losen Fäden und Falten außerhalb des Bildes sind. Die Vorbereitung des Artikels bestimmt zu einem großen Teil, wie professionell das Foto wirkt.

Falten und Knicke sind auf einem Foto viel deutlicher sichtbar als in Wirklichkeit. Ein Dampfgerät arbeitet schnell und ist schonender für empfindliche Stoffe als ein Bügeleisen. Nimm dir Zeit für diesen Schritt — es ist die günstigste Methode, um deine Fotos besser aussehen zu lassen.

Fotografierst du flach liegend oder auf einer Schneiderpuppe, kannst du die Passform mit kleinen Klammern oder Nadeln an der Rückseite verbessern. Achte darauf, dass sie vollständig außerhalb des Bildes bleiben. So bekommt das Kleidungsstück eine straffere Silhouette, ohne dass du ein Model brauchst.

Kontrolliere auch kleine Details: Sind die Knöpfe geschlossen oder offen? Liegen die Ärmel symmetrisch? Schaut ein Etikett heraus? Solche Details fallen erst auf, wenn du das Foto am Bildschirm betrachtest, aber dann bist du schon fertig mit Fotografieren. Mache ein Testfoto und zoome hinein, bevor du die komplette Serie aufnimmst.

Möchtest du wissen, wie du Kleidung auf einer Schneiderpuppe oder mit dem Ghost-Mannequin-Effekt fotografierst? Das erfordert einen eigenen Ansatz — siehe Ghost-Mannequin-Fotos.

Wie fotografierst du Schritt für Schritt ein Kleidungsstück?

Fotografiere jedes Kleidungsstück aus mindestens drei Blickwinkeln: vorne, hinten und ein Detail. Verwende einen festen Abstand und eine feste Höhe für jeden Artikel, fokussiere auf die Mitte des Stücks und mache mehrere Aufnahmen pro Winkel. Konsistenz über dein gesamtes Sortiment ist mindestens so wichtig wie die Qualität eines einzelnen Fotos.

Stelle deine Kamera oder dein Smartphone auf eine feste Höhe ein — für flach liegende Kleidung ist das direkt von oben, für Kleidung auf einer Schneiderpuppe auf Brusthöhe. Wechsle diese Höhe nicht pro Artikel, sonst wirkt dein Shop unruhig.

Nutze die Fokusfunktion bewusst. Fokussiere auf den charakteristischsten Teil des Artikels: bei einem Pullover ist das die Vorderseite, bei einer Hose die Taille oder die Naht. Vermeide zu viel Unschärfe in der Tiefe bei Packshots — Käufer wollen den Artikel vollständig sehen, kein künstlerisches Porträt.

Mache immer mehr Fotos, als du zu brauchen glaubst. Wähle im Nachhinein die besten aus. Detailfotos von einem Stoff, einem Verschluss oder einem Print geben Käufern zusätzliches Vertrauen und reduzieren Rückfragen und Retouren.

Halte eine feste Reihenfolge pro Kleidungsstück ein: Vorderseite, Rückseite, Seitenansicht, Detail. Wenn du das jedes Mal wiederholst, baust du ein konsistentes Bildarchiv auf, das deinem Onlineshop einen professionellen Auftritt verleiht.

  • Vorderseite — das Hauptbild, vollständig sichtbar
  • Rückseite — Pflicht bei Kleidung, Käufer wollen das sehen
  • Seitenansicht — nützlich bei Jacken, Hosen und Schuhen
  • Detailfoto — Stoff, Verschluss, Print oder Etikett
  • Trageschuss oder Stimmungsbild — optional, steigert aber die Conversion

Wie bearbeitest du Produktfotos und wann machst du es selbst?

Die Nachbearbeitung von Produktfotos besteht mindestens aus Zuschneiden auf ein festes Seitenverhältnis, Geraderücken, falls der Horizont schief ist, und Korrektur des Weißabgleichs, damit Farben stimmen. Das geht mit kostenlosen Tools wie Lightroom Mobile oder Snapseed auch ohne Fotokenntnisse.

Zuschneiden ist der erste Schritt. Verwende ein festes Seitenverhältnis — viele Onlineshops und Verkaufsplattformen arbeiten mit 1:1 oder 4:5 — und achte darauf, dass der Artikel zentriert steht mit gleichmäßigem Weißraum an allen Seiten. Das gibt deiner Produktseite Ruhe und Übersicht.

Farbkorrektur ist bei Kleidung entscheidend. Weicht die Farbe auf dem Foto von der tatsächlichen Farbe ab, führt das zu enttäuschten Käufern und Retouren. Korrigiere den Weißabgleich, bis weiße oder graue Flächen im Foto auch wirklich weiß oder grau sind — die übrigen Farben fallen dann automatisch besser an ihren Platz.

Möchtest du den Hintergrund komplett weiß machen, kannst du Tools wie Remove.bg oder den Hintergrundentferner in Canva nutzen. Das funktioniert gut bei einfachen Formen, kann aber bei komplexen Stoffen oder Haaren unnatürlich aussehen. Kontrolliere immer die Kanten.

Selbst machen lohnt sich, wenn du Zeit hast, einen festen Arbeitsplatz einrichten kannst und Konsistenz sicherstellen kannst. Hast du ein großes und wechselndes Sortiment, wenig Zeit pro Artikel oder keinen geeigneten Raum, dann ist ein Online-Fotostudio-Tool oder das Auslagern an einen Spezialisten die realistischere Wahl. Du kannst auch Produktfotos erstellen lassen, ohne selbst ein Studio einzurichten — praktisch, wenn du schnell skalieren willst.

  • Zuschneiden auf festes Seitenverhältnis — für Konsistenz in deinem Shop
  • Weißabgleich korrigieren — Farben müssen der Realität entsprechen
  • Geraderücken — ein schiefes Foto wirkt unordentlich
  • Hintergrund weiß machen — optional, aber Standard auf vielen Plattformen
  • Export in der richtigen Auflösung und Dateigröße für deinen Onlineshop

Produktfotos für deinen Onlineshop erstellen: Schritt für Schritt

  1. Bereite deinen Raum vor. Wähle einen Ort mit gutem Tageslicht oder richte zwei Softbox-Leuchten zu beiden Seiten deines Aufnahmeorts aus. Sorge für einen einheitlichen weißen oder hellgrauen Hintergrund und ausreichend Platz, um den Artikel vollständig ins Bild zu bekommen.
  2. Bereite das Kleidungsstück vor. Bügle oder dampfe den Artikel, entferne lose Fäden und Etiketten, die nicht ins Bild gehören, und spanne ihn bei Bedarf mit Nadeln oder Klammern an der Rückseite auf für eine straffe Silhouette.
  3. Stelle deine Kamera oder dein Smartphone ein. Setze dein Gerät auf ein Stativ in fester Höhe. Schalte das Raster für gerade Linien ein, stelle manuell auf den Artikel scharf und wähle einen niedrigen ISO-Wert, um Bildrauschen zu begrenzen.
  4. Fotografiere aus mehreren Winkeln. Mache mindestens ein Vorder-, Rück- und Detailfoto von jedem Artikel. Halte Abstand und Höhe pro Kleidungsstück konsistent. Mache pro Winkel mehrere Aufnahmen und wähle im Nachhinein die schärfste aus.
  5. Bearbeite die Fotos. Schneide auf ein festes Seitenverhältnis zu, rücke das Foto gerade, falls nötig, und korrigiere den Weißabgleich, damit Farben der Realität entsprechen. Exportiere in der richtigen Auflösung für deinen Onlineshop oder deine Plattform.
  6. Kontrolliere und veröffentliche. Betrachte die Fotos auf einem großen Bildschirm, bevor du sie hochlädst. Prüfe Schärfe, Farbkonsistenz und gleichmäßigen Weißraum. Passe die Dateinamen für SEO an und füge einen beschreibenden Alt-Text hinzu.
Gut zu wissen
  • Untersuchungen des Baymard Institute zeigen, dass Produktbilder einer der wichtigsten Faktoren für die Kaufentscheidung in einem Onlineshop sind. Baymard Institute
  • Laut einer Untersuchung von Shopify erhöhen mehrere Produktfotos aus verschiedenen Blickwinkeln die Conversion deutlich im Vergleich zu einem einzelnen Bild. Shopify Blog

Häufige Fragen

Kann ich Produktfotos mit meinem Smartphone erstellen?

Ja, ein aktuelles Smartphone ist für die meisten Onlineshops ein guter Startpunkt. Sorge für ausreichend Licht, nutze ein Stativ für Stabilität und fotografiere in der höchsten Auflösung, die dein Handy bietet. Die Kamera ist weniger entscheidend als die Beleuchtung und die Vorbereitung des Artikels.

Welche Hintergrundfarbe eignet sich am besten für Kleidungsfotos?

Ein einfarbig weißer Hintergrund ist die gebräuchlichste und vielseitigste Wahl. Er entspricht der Erwartung der meisten Onlineshops und Verkaufsplattformen, erleichtert die Nachbearbeitung und gibt deinem Sortiment eine konsistente Ausstrahlung. Für weiße Kleidung ist Hellgrau die bessere Alternative.

Wie viele Fotos brauche ich pro Kleidungsstück?

Mache mindestens drei Fotos pro Kleidungsstück: Vorderseite, Rückseite und ein Detailfoto. Mehr ist besser — eine Seitenansicht und ein Trageschuss verringern Zweifel beim Käufer und können die Anzahl der Retouren senken. Konsistenz über dein gesamtes Sortiment ist mindestens so wichtig wie die Anzahl der Fotos pro Stück.

Wann ist es sinnvoll, Produktfotografie auszulagern?

Auslagern lohnt sich, wenn du keinen geeigneten Raum hast, wenig Zeit pro Artikel hast, ein großes oder schnell wechselndes Sortiment hast, oder wenn die Qualität deiner eigenen Fotos hinter dem zurückbleibt, was du ausstrahlen möchtest. Ein Online-Fotostudio-Tool kann dann eine schnelle und kosteneffiziente Zwischenlösung sein.

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